Wir schaffen das! Wie wir durch positives Denken schneller erfolgreich werden

Was ist der leichteste Weg zum Erfolg? Glauben Sie einfach daran! Die Macht positiven Denkens ist zweifelsfrei nachgewiesen und wird trotzdem sträflich unterschätzt. Positives Denken macht nicht nur glücklich, es ist Karriereturbo und unverzichtbare Kompetenz von Führungskräften. Das Beste ist: Es lässt sich trainieren.

Einer aktuellen Umfrage der Korn Ferry Hay Group zufolge glauben nur zwei Drittel der Fach- und Führungskräfte deutscher Unternehmen daran, dass ihr Unternehmen in den nächsten zwei bis drei Jahren wirtschaftlich erfolgreich sein wird. Damit liegen wir auf dem vierten Platz in Europa, was Pessimismus angeht. Trotz einer der stärksten Volkswirtschaften der Welt und stabilem Wachstum.

Ziemlich schade ist das. Angesichts der Herausforderungen unserer Zeit sollten wir uns ein wenig mehr Zuversicht leisten. Positives Denken ist nämlich nachgewiesenermaßen das Erfolgsrezept für innovative Unternehmen genauso wie für das Glück und die Karriere jedes einzelnen von uns.

Pessimismus ist nicht nur schlecht, sondern gefährlich

Pesimismus im Unternehmen ist nicht nur ein Stimmungsproblem. Früher oder später schlägt zu, was Soziologen die “selbsterfüllende Prophezeiung nennen”: Wer glaubt zu scheitern, wird scheitern. Wer nicht an Erfolg glaubt, ist demotiviert, strengt sich nicht an, macht Fehler. Und er steckt andere mit seinem Pessimismus an. Bis genau das eintritt, wovon man überzeugt war: Misserfolg. Und zur Erinnerung, wir reden ja nicht von Minijob-Aushilfen, sondern von Fach- und Führungskräften!

Die Kraft des positiven Denken ist zigfach bewiesen

Das Schöne ist die selbsterfüllende Prophezeiung wirkt auch andersherum: Wer an den Erfolg glaubt, wird Erfolg haben. Man kann darüber denken, was man will, es ist zigfach bewiesen: Positives Denken wirkt.

Glückliche, positiv gestimmte Mitarbeiter können ein Unternehmen erfolgreicher machen. Und in einem erfolgreichen Unternehmen fühlen sich Mitarbeiter sicherer, zufriedener, stolzer. Eine schöne Wechselwirkung. Doch wer positiv denkt, tut nicht nur etwas fürs allgemeine Wohlbefinden und die Gesundheit. Er tut etwas für seine Karriere.

Positives Denken ist eine Führungskompetenz

Positives Denken hat per se nichts damit zu tun, dass man keine Probleme hat. Es bedeutet vielmehr, sich auf ein Ziel zu konzentrieren, sich zu freuen und die vielen kleinen lästigen Schritte und Risiken auf dem Weg dorthin gerne in Kauf zu nehmen. Nicht aufgeben, nicht jammern. Machen. Im Management-Sprech ausgedrückt heißt das: Ergebnisorientierung und Stressresistenz. Ergebnisorientierung und Stressresistenz sind zentrale Kompetenzen von Führungskräften und werden oft mit schnellem Aufstieg belohnt.

Man kann eine positive Grundeinstellung üben

Ist das eine Gabe oder kann man das lernen? Man kann. Im Grunde muss man sich nur täglich sagen: “Du schaffst das!” Klingt einfach, ist es auch, aber irgendwie doch nicht. Wer zum Pessimismus neigt kann mit kleinen Übungen seine Zuversicht trainieren.

Zum Beispiel steckt man am Morgen 20 Erbsen (oder andere kleine Gegenstände) in die linke Hosentasche. Bei jedem positiven Erlebnis kommt eine davon in die rechte. Am Abend zählt man die umgepackten Erbsen und lässt sich die damit verbundenen Momente nochmals durch den Kopf gehen. So werden aus vielleicht unangenehmen Tätigkeiten viele kleine Erfolgserlebnisse. Weil man sich nicht auf die Situation an sich konzentriert, sondern darauf, dass man seinem Ziel ein Stück näher gekommen ist.

Auch Lachen hilft. Selbst bei grundlosem Lachen wird Ihr Körper mit Glückshormonen vollgepumpt und Stress reduziert. Lachkurse und Lachclubs setzen genau darauf. Schon eine aufrechte Körperhaltung, Augen schließen und tief Durchatmen wirkt sich positiv auf unsere Grundeinstellung aus.

Eine Kultur des positiven Denkens etablieren

Dass unverbesserliche Pessimisten nicht gerade förderlich fürs Unternehmensergebnis sind, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Aber Chief Happiness Officer und Teambuilding-Workshops allein machen aus uns Deutschen keine Berufsoptimisten.

Wir brauchen eine Kultur des positiven Denkens, für Unternehmen wie für den einzelnen Menschen. Eine optimistische Grundhaltung muss zum Einstellungskriterium werden. Ab sofort werden keine Worst-Case-Szenarien mehr gerechnet. Fehler sind keine Fehler mehr, sondern aufgedeckte Optimierungspotenziale. Freitag ist Lachtag.

Globalisierung, Digitalisierung, Fachkräftemangel – die Liste der Herausforderungen, die auf unsere Unternehmen zukommen, ist lang. Unsere einzig richtige Antwort darauf ist: Optimismus. Wer soll an uns glauben, wenn nicht wir selbst? Wir schaffen das!

Ihr Sascha Frank

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